Reine Wasser sind tief

Die Entstehung von natürlichem Mineralwasser ist tief beeindruckend – sogar sehr tief!

Bevor es in die Flasche gelangt, hat natürliches Mineralwasser bereits einen langen Weg hinter sich. Das sprudelnde Nass ist vor langer Zeit als Niederschlagswasser in den Boden eingedrungen und  bis zu mehrere hundert Meter tief in die Erde gesickert.

Die Gesteinsschichten, die das Wasser im Laufe der Jahrhunderte hierbei durchdringt, sind verantwortlich für den Geschmack des Mineralwassers. Das Wasser wird auf seinem Weg zur Quelle gereinigt und nimmt wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium oder Calcium auf. Je nach Gesteinsart liegen die Mineralstoffe und Spurenelemente in unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung vor.


Das Wasser sickert solange durch die Bodenschichten, bis es an eine undurchlässige Schicht stößt – beispielsweise auf Ton. Ist diese Schicht nicht absolut dicht, gelingt es einem Teil des Wassers dennoch weiterzusickern. Die Folge: Es bilden sich mehrere Grundwasserschichten übereinander.


Mineralwasser stammt aus tieferen Grundwasserschichten, dem Tiefenwasser. Dort hat es sich in vielen Fällen mit Kohlensäure angereichert, die während vulkanischer Aktivität entstanden ist. Der lange Weg durch die Gesteinsschichten garantiert die einzigartige natürliche Reinheit des Mineralwassers.

Vorkommen an Mineralwasser

Wasser ist auf der Erde Mangelware
rund 97,4 Prozent der Wasservorkommen bestehen aus ungenießbarem Salzwasser.

 

Nur 2,6 Prozent des Wassers auf der Erde ist Süßwasser, und nur ein Bruchteil dieser Vorräte ist hochwertiges natürliches Mineralwasser.

Mineralwasser stammt aus dem Tiefenwasser, das in besonders tief liegenden Gesteinsschichten vorkommt.

 

Es ist durch mindestens eine wasserundurchlässige Schicht vom Grundwasser getrennt. Dadurch ist es im Gegensatz zum Grund und Oberflächenwasser aus Seen oder Flüssen vor jeglicher Verunreinigung geschützt.

Deutsche Mineralbrunnen bohren bis zu 800 Meter tief, um Mineralwasser zu gewinnen.